
Heroes Chronicles: The Fiery Moon ist der sechste Teil der Heroes Chronicles-Reihe. Gemeinsam mit Heroes Chronicles: The World Tree wurde es als Bonus in herunterladbarer Form auf der offiziellen 3DO-Website veröffentlicht, zwischen der Veröffentlichung der ersten vier Chronicles und The Final Chapters. Die Kampagne ist eine direkte Fortsetzung und beendet die Handlungsstränge, die in The World Tree begonnen wurden. Während Vorr Enroth verlässt und in eine verlassene, postapokalyptische Welt flieht, verfolgen Tarnum und seine Streitkräfte des Stronghold, um die beiden verbleibenden Ahnen aus ihrer Gefangenschaft zu befreien und ihren wahnsinnigen Gegenpart zu zerstören.
In The Fiery Moon, einem direkten Nachfolger von The World Tree, setzt Tarnum seine Suche nach Vorr und den beiden anderen Ancestor fort. Er wird weiter nordöstlich in eine unwirtliche Wüste gezogen und gelangt in eine hohe, namenlose Bergkette. Auf seiner Reise begegnet er einem verletzten Vertrauten namens Skizzik, der vor Vorr’s Armee geflohen ist. Skizzik erzählt Tarnum, dass die Ancestor auf dem Fiery Moon gefangen gehalten werden, der nur über die Sparkling Bridge erreicht werden kann. Die Sparkling Bridge ist ein antikes Portal, das Reisen zu jeder Welt im Universum ermöglicht. Seit Anbeginn der Zeit wird sie von den Elementaren bewacht und benötigt den Ring des Wegbereiters, um bedient zu werden. Tarnum reist zum Fiery Moon und befreit die beiden verbleibenden, noch gesunden Ancestor von Xyron, dem Wärter. Die Ancestor geben Tarnum Saft aus der World Tree, der ihm helfen wird, ihren Bruder Vorr zu heilen. Doch Tarnum verliert den Kampf gegen Vorr’s Armee. Auch Grumba stirbt im Kampf, doch Skizzik überlebt. Nachdem er seine Streitmacht wieder aufgestellt hat, ist Tarnum nun entschlossen, Vorr zu töten. Doch die anderen Ancestor überzeugen ihn, den Saft zu nutzen, denn sollte Tarnum Vorr töten, würden auch er und die anderen Ancestor sterben und in die Oblivion eintreten. Tarnum erreicht Vorr und gibt ihm den Saft, der seine Wahnsinn heilt. Zum ersten Mal hat Tarnum das Gefühl, dass er wirklich seine grausamen Barbarei ändern kann.