
Roland Garros French Open ist die einzige Erscheinung der Marke auf dem Game Boy Color. Anders als andere Versionen ist die Handheld-Ausgabe weniger ein ernsthafter Simulation, sondern bietet stattdessen cartoonartige 2D-Grafiken und abenteuerliche Spielorte. Insgesamt beinhaltet das Spiel acht verschiedene Spieler und zwölf verschiedene Turniere. Zu Beginn sind jedoch nur fünf Spieler und vier Turniere auswählbar, die restlichen müssen durch Siege freigeschaltet werden. Die anfänglichen Turniere sind realistische Grand-Slam-Events: das lizenzierte Roland Garros French Open, das English Open (also Wimbledon), das US Championship und das Australian Cup, gespielt auf Schlämm-, Rasen- oder Hartplätzen. Siegen bringt die ungewöhnlicheren Spielorte frei: von Straßen- und Strandturnieren bis hin zu exzentrischen Events in der Antarktis oder sogar auf dem Mond. Alle Events folgen dem K.-o.-System und beginnen direkt im Achtelfinale. Die Matches orientieren sich an den originalen Regeln und werden aus der Standardansicht hinter dem kontrollierten Spieler dargestellt. Alle Charaktere (Spieler, Schiedsrichter und Zuschauer) sind in einem karikierenden Stil gezeichnet, mit überproportioniert großen Köpfen. Die Steuerung erlaubt eine Vielzahl an Zügen, einschließlich Rückhand- und Vorhandschläge, Vorstöße und Volleys.